Augen zu und hinhören: Für einmal widmet sich das Gewerbemuseum ganz der Welt der Geräusche, den lauten und leisen, den schrillen und feinen. Wir sind von einer ständigen «Alltagsmusik» umgeben, ohne sie zu hören. Zumeist wird sie uns nur dann bewusst, wenn sie als Lärm auf uns einwirkt. «Hertzflimmern» bringt die versteckten Schönheiten der Nebengeräusche zu Ohr und zeichnet ein Hörbild der Gegenwart. Das zufällige Zusammenspiel von Geräuschen und Wörtern ruft Bilder und Erinnerungen wach; eine akustische Landkarte lädt zu einer Hörreise durch die Schweiz ein; mit der «Hörorgel» lassen sich Geräusche und Klänge zu Tonlandschaften und Geschichten zusammenfügen; oder in der «Fabrik» kann die Geräuscherzeugung zu bestimmten Filmsequenzen selber erprobt werden.
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