|
Flicken oder wegwerfen? Der schonende Umgang mit den Dingen ist im Zeitalter der Billigstproduktion längst keine wirtschaftliche Notwendigkeit mehr. Aber die Frage der Ökonomie stellt sich auch heute: Geflickt wird dort, wo es sich lohnt. In «flick gut» geht es um den (emotionalen) Mehrwert. Und es geht um ein ästhetisches Konzept. Die Reparaturtechniken und Hilfsmittel reichen vom Notbehelf über handwerkliches Flickgut und digitale Utilities bis zum Facelifting und Bodywork, das eine neue menschliche Identität herstellen soll. «flick gut» ist eine Ausstellung über das Handwerk und die Ästhetik des Reparierens, über Sinn und Wert(schätzung) des Flickens im Umgang mit Objekten, Körper und Seele.
|
|