Schmuck in Gold, Spiel mit Geometrie, Material und Oberfläche: Der international bekannte Schmuckgestalter Giampaolo Babetto (*1947) aus Padua stellt seine Arbeiten vor. Die Ausstellung wurde im Frühjahr 2000 im Museo Correr in Venedig gezeigt und für Winterthur mit früheren Werken zu einer Retrospektive erweitert. In Babettos Objekten ist Kunstgeschichte präsent. Sie sind geprägt von der Formensprache der italienischen Frührenaissance. Mondrian, De Stijl und die Bauhausarchitekten inspirierten Babetto ebenso wie die amerikanische Minimal Art. Immer wieder erforscht er das Verhältnis von strenger Form und pulsierender Oberfläche, von Pigment und Metall, von Statik und Bewegung. Seine Kreationen in Form von Kuben, durchbrochenen Kreisscheiben oder Stäben sind Klassiker moderner Schmuckgestaltung.
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